Ganzjährig bewohnbare Tiny Houses: Preise und Anbieter im Check

Ob als barrierefreier Alterswohnsitz oder Eigenheim für Singles und Paare – Immer mehr Menschen verlegen ihren Erstwohnsitz in ein Tiny House. Um ganzjährig im Minihaus zu wohnen ist entscheidend, dass es winterfest ist. Was es dabei zu beachten gibt sowie verschiedene Modelle zum dauerhaften Wohnen im Vergleich. 

Hier zunächst einige Beispiele für ganzjährig bewohnbare Tiny Houses von verschiedenen Herstellern. Die Preise für kleine Modelle mit 20 Quadratmetern Wohnfläche beginnen bereits ab 30.000 Euro. Für ein schlüsselfertiges, winterfestes Modell mit 100 Quadratmetern Wohnfläche müssen Eigentümer mit mit mindestens 150.000 Euro rechnen. 

Voraussetzungen für ein Tiny House zum Dauerwohnen

Während die einen ein kleines Haus zur Vermietung als sommerliche Ferienimmobilie kaufen, möchten sich andere auch bei eisigen Temperaturen im Inneren zusammenkuscheln und pure Winter-Romantik genießen.

Um dieses Vorhaben in die Praxis umzusetzen, muss das Häuschen winterfest gemacht werden. Das gelingt mithilfe einer Dämmung des Dachs sowie der Wände einschließlich Fenstern und Türen. Des Weiteren benötigt das kleine Haus ein leistungsstarkes Heizsystem. Sie bevorzugen es etwas ursprünglicher und möchten mit der Natur im völligen Einklang leben? Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, ein Tiny House mit einem klassischen Ofen zu bauen. Welche Heizlösung die bessere ist, hängt auch davon ab, an welchem Ort das Häuschen künftig stehen soll.

Ein Mini Home in der Polarregion erfordert bei arktischen Temperaturen einen höheren Wärmeschutz, als dies in heimischen Gefilden der Fall ist.

Preise für ganzjährig bewohnbare Minihäuser

Der Kostenfaktor spielt für viele Bauherren auch bei einem Häuschen im Mini-Format eine große Rolle. Nicht wenige entscheiden sich bewusst für das Wohnen auf kleinstem Raum, um die Kosten, wie sie bei einem herkömmlichen Einfamilienhaus anfallen, zu minimieren.

Demzufolge sollten auch die Preise fürs Bauen überschaubar bleiben. Daher ist es zunächst wichtig, sich Gedanken zu machen, ob das Häuschen ein- oder mehrstöckig, mit Satteldach oder als Flachdach-Kubus gebaut werden soll.

Neben der Größe bestimmen vor allem folgende Faktoren den Preis:

  • Ausbaustufe: Ein schlüsselfertiges Massivhaus ist teurer als ein Fertigbausatz aus Holz oder ein Ausbauhaus
  • Qualität der Materialien: Hier fallen vor allem das Bad und die Küche ins Gewicht. Je hochwertiger sie sind, desto teurer das Haus. 
  • Zusatzausstattung: Einige Anbieter beispielsweise bieten ihre Modelle standardmäßig mit Smart Home Lösung an.
  • Energetischer Standard: Die Dicke und das Material der Dämmung treiben ebenso den Preis wie mehrfach verglaste Fenster. 

Anbieter für winterfeste Modelle

ertigbausätze für Tiny Houses mit einer Dämmung sind bereits ab 12.000 Euro bis 16.000 Euro zu haben – für ein Ausbauhaus können Sie mit mindestens 24.000 Euro rechnen. Ihr Tiny House soll ganzjährig bewohnbar und sofort für Sie bezugsfertig sein? Ein schlüsselfertiges, bewohnbares Häuschen erhalten Sie ab einem Preis von rund 45.000 Euro. Luxuriöse Ausführungen schlagen mit bis zu 150.000 Euro zu Buche. Möchten Sie ein auch im Winter bewohnbares Häuschen barrierefrei kaufen, repräsentieren 80.000 Euro einen Mittelwert. Nach oben sind je nach Ausstattung keine Grenzen gesetzt.

Anbieter für winterfeste Modelle

Ob mehrstöckig oder barrierefrei: Zahlreiche Anbieter haben sich auf die Fertigung von Tiny Houses spezialisiert. Ein ganzjährig bewohnbares Mini-Haus auf Rädern erhalten Sie schlüsselfertig von Aurora Company.

SchwörerHaus bietet mit dem Flying Spaces Konzept Ausbauhäuser und bezugsfertige Häuser. Außerdem können Sie ein Tiny House bei der Rönnau GmbH, der Smart House GmbH, der Cabin Spacey GmbH, der Kerngesund Haus GmbH, bei Albert Haus und bei mlab.design kaufen. Um Wärmebrücken zu vermeiden, bauen diese Anbieter mit Hölzern statt Metallen – in einigen Fällen auf Wunsch auch ein barrierefrei bewohnbares Haus.

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