Gartenhütte: Kosten, Bauweisen und Modelle im Vergleich

Gartenhütten sind vielseitige Kleingebäude mit hohem Nutzwert. Sie dienen als Lager, Partyraum, Rückzugsoase oder auch gelegentlich als Übernachtungsmöglichkeit für Gäste. Die meisten Modelle kann man selbst errichten. Das notwendige Werkzeug lässt sich in jedem Baumarkt mieten oder gehört zum normalen Bestand im Haus.

Ausgewählte Gartenhäuser

Arten von Gartenhäusern

Diese Nebengebäude lassen sich in folgende Typen unterscheiden:

Gartenhütte aus Holz vor Bäumen

Der Holzschuppen für den Garten hat keine Fenster oder nur zwei kleine Gucklöcher in den Türen. Er dient vorwiegend als Lager für Fahrräder, Werkzeug oder Gartenmöbel. Schuppen werden aus Holz oder Metallblechen angeboten. Die Blechvariante ist ab 200 Euro besonders günstig. Sie werden einfach verschraubt. Da sie aber sehr leicht sind, sollte man sie gut am Erdboden verankern. Sie können sonst bei einer starken Windbö schon auseinanderfliegen. Schuppen aus Holz sind deutlich stabiler. Sie benötigen aber mehr Pflege.

Das klassische Haus im Garten zeichnet sich durch einen vollwertigen Wohnraum mit großzügiger Verglasung aus. Gemütliche kleine Hütten mit 6 qm Grundfläche gibt es schon ab 1000 Euro. 

Familientaugliche Gebäude sind ab 5000 Euro verfügbar. Sie werden aus Nut- und Feder-Paneelen mit Holzrahmen errichtet.

Ein Gartenbüro ist ein Nebengebäude mit hohem Nutzwert. Es wird in Blockbohlenbauweise gebaut. Gartenbüros sind akustisch gedämmt und bieten einen besonders angenehmen Arbeitsplatz. Sie eignen sich besonders für Home-Office. In der Premium-Klasse beginnen die Gartenbüros ab ca. 4500 Euro.

Das Chalet ist ein hochwertiges Gebäude, welches auch zum Übernachten einlädt. Sie lassen sich in den höherwertigeren Versionen als Ferienhaus nutzen. Ein Gartenchalet beginnt preislich ab 8000 Euro. Sie werden auch in Blockbohlenbauweise gebaut.

Was können moderne Gartenhäuser?

Der klassische Gartenschuppen besteht aus Nut- und Feder Paneelen, einem Satteldach und einer Eindeckung aus Dachpappe. Viele suchen aber nach Lösungen, die modern sind. Einige Anbieter haben diesen Trend erkannt und bieten spektakuläre Designs mit pfiffigen Funktionen zum Kaufen an. Besonders gefragt sind gegenwärtig quaderförmige Häuser mit Flach- oder Pultdach. Dieses lässt sich zudem ideal mit einer Solarpaneele ergänzen. Gemeinsam mit einem Stromspeicher lässt sich ein modernes Haus im Garten so in ein eigenes Kraftwerk verwandeln. Das ist besonders interessant für Fahrer von Elektromobilen. Zum Aufladen eines E-Bikes reicht die Leistung einer Solaranlage auf einem Gartenhaus in jedem Fall aus.

Eigenleistung spart Geld

Die meisten Modelle werden mit einer detaillierten Aufbauanleitung geliefert. Außer einem Akkuschrauber wird selten ein Werkzeug benötigt. Da die meisten Häuser für den Garten aus Holz sind, sollten sie nicht direkt auf dem Erdboden errichtet werden. Auf dem eigenen Grundstück kann man sich ein flaches Fundament aus Beton gießen. Auf gemieteten Grundstücken ist eine leichte Erhöhung durch Gehwegplatten zu bevorzugen. Das spart viel Ärger beim späteren Rückbau. Wichtig bei Holzhäusern ist immer die gewissenhafte Pflege. Vor allem die Unterkante ist anfällig für Fäulnis. Hier hilft nur regelmäßige Inspektion und Abschleifen aller Faulstellen mit anschließender Versiegelung.

Gartenhütte im Winter nutzen

Mollig warme Gartenhütten können auch im Winter Spaß machen. Wichtig ist hierbei, dass sie richtig beheizt werden. Kohle- oder Holzöfen müssen unbedingt mit einem fachgerechten Abzug versehen werden, sonst kann es richtig gefährlich werden. Eine Elektroheizung ist für Gartenhütten deshalb die sichere Wahl. Infrarot-Heizungen sind besonders ungefährlich, da sie weder Holz noch Kunststoff entzünden können.

Darf ich eine Gartenhütte vermieten?

Eine Gartenhütte muss als Wohnstätte angemeldet werden. Dafür muss sie zahlreiche baurechtliche Auflagen erfüllen. Die im Handel erhältlichen Gartenhäuser sind in der Regel nicht für Wohnzwecke geeignet.

Muss ich ein Gartenhaus genehmigen lassen?

Die Genehmigungspflicht hängt stark von den lokalen Regelungen ab. Es ist immer empfohlen, für den Bau eines Gartenhauses zumindest beim örtlichen Rathaus nachzufragen. Auf gemieteten Grundstücken sollte man zudem den Eigentümer um Erlaubnis bitten.

Kann ich Gartenhütten selbst bauen?

Die meisten Gartenhütten werden heute als Bausatz angeboten. Ihre Errichtung ist entsprechend einfach. Das passende Werkzeug lässt sich dazu in jedem Baumarkt ausleihen.

Sind Gartenhütten immer aus Holz?

Gartenhütten sind aus Leichtmaterialien wie Holz oder Kunststoff. Massiv gebaute Nebengebäude aus Mauersteine nennt man deshalb nicht “Hütte” sondern “Haus”.

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