Verkaufscontainer für Gastro, als Imbiss & Co. im Vergleich

Ob als Imbiss, Hofladen, Metzgerei oder Bäcker – Gegenüber einer feststehenden Immobilie bietet ein Verkaufscontainer verschiedene Vorteile für Gewerbetreibende. So ist er oft nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern auch Flexibel bei der Standortwahl. Seine markante Erscheinung sorgt zudem für einen Alleinstellungsmerkmal gegenüber Wettbewerben. Weitere Vorteile ebenso wie Nachteile und was Ladenbetreiber beim Aufstellen eines Verkaufspavillons beachten müssen. 

Voll isolierte, winterfeste Verkaufscontainer sind bereits ab 800 Euro für den schlüsselfertigen Quadratmeter erhältlich. Nicht immer muss es sich dabei um Stahlcontainer handeln. So gibt es mittlerweile eine ganze Reihe modularer Gewerbebauten aus Holz. Möchten Gewerbetreibende hier beispielsweise Lebensmittel verarbeiten, lassen erforderliche Räumlichkeiten durch weitere Anbauten in Form von Kühlcontainern realisieren. Auch durch den Anbau von Bürocontainern für die Verwaltung, Mannschaftscontainer als Pausenraum oder Sanitärcontainern lässt sich so ein auf den individuellen Bedarf abgestimmter Gewerbebau schaffen. Im Folgenden einige Beispiele für Verkaufscontainer von verschiedenen Anbietern:

Preise und Anbieter für Verkaufsmodule

Verkaufspavillon kaufen oder anmieten?

Was ist die bessere Alternative: Der Kauf oder die Miete eines Verkaufscontainers. Das kommt ganz darauf an. Folgende Punkte helfen bei der Entscheidung:

Miete eines Verkaufscontainers:

  • Kurzfristiger Bedarf: Ist die Nutzung des Containerbaus nur temporär, zum Beispiel für eine Messe oder eine temporäre Veranstaltung, kann es sinnvoll sein, einen Container zu mieten anstatt zu kaufen.
  • Flexibilität: Bei regelmäßigem Standortwechsel oder sich häufig ändernden Geschäftsanforderungen, bietet die Miete eines Containers eine größere Flexibilität.
  • Kosteneffizienz: Die Miete eines Verkaufs- oder Gastrocontainers kann kurzfristig kostengünstiger sein als der Kauf, da keine hohen Anschaffungskosten anfallen und sich der Mieter nicht um Instandhaltung oder Lagerung kümmern muss. Als grobe Faustregel gilt: Ab einer Nutzungsdauer von 2 Jahren ist eine Kauf gegenüber der Miete meist sinnvoller. Bei einer Nutzungsdauer unter 2 Jahren lohnt sich zumeist eher die Miete. 

Kauf eines Verkaufscontainers:

  • Langfristiger Bedarf: Wenn Eigentümer den Verkaufscontainer langfristig nutzen möchten, zum Beispiel als dauerhaften Verkaufsstand oder als Erweiterung des Geschäfts, ist der Kauf wirtschaftlich sinnvoller.
  • Anpassungsmöglichkeiten: Durch den Kauf eines Ladenlokals in Containerbauweise können ihn Eigentümer nach ihren individuellen Anforderungen gestalten und anpassen. 
  • Kostenersparnis auf lange Sicht: Bei der Nutzung eines Verkaufscontainer über einen längeren Zeitraum ist der Kauf gegenüber einem Mietcontainer meist günstiger.

Kauf- und Mietpreise

Verkaufscontainer

Die Preise für einen Verkaufspavillon hängen stark von der Ausstattung ab. Während einfache ausrangierte Seecontainer mit Tür für beispielsweise einen Hofladen in der Landwirtschaft ab 2000 Euro erhältlich sind, müssen für gewerbespezifische Ausstattungsvarianten wir Tresen, Theken und Ordnungssysteme ab mindestens 5000 Euro gerechnet werden. Geräte müssen immer gesondert kalkuliert werden. Bei teilausgebauten Verkaufscontainern sind Neukaufpreise zwischen 10.000 und 30.000 Euro üblich. Gebrauchte Modelle können für zwanzig bis dreißig Prozent des Neupreises erworben werden. Die Mietpreise müssen branchenspezifisch differenziert werden. Der Unterschied zwischen Küchencontainer und einfacher Ladentheke ist enorm.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
Einfacher Transport an verschiedene StandorteBegrenzter Raum für den Verkauf
Anpassbarkeit an individuelle AnforderungenBegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten
Geringere Kosten im Vergleich zum Bau eines festen VerkaufsraumsBegrenzte Lagerkapazität
Schnelle Inbetriebnahme des VerkaufsraumsIsolierung und Klimatisierung können zusätzliche Maßnahmen erfordern
Widerstandsfähigkeit gegen WitterungseinflüsseEingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten im Winter oder bei extremen Temperaturen
Auffälliges und ansprechendes DesignAnforderungen und Genehmigungen können je nach Standort variieren

Typische dauerhafte Einsatzarten

Eine Bäckerei löst mit einem Verkaufscontainer oft kompliziertere räumliche Herausforderungen. Backstuben befinden sich nicht selten in Gebäuden, die kein Ladengeschäft besitzen. In der Backwirtschaft hat sich zudem der Trend verbreitet, vorgefertigte Teigprodukte nur noch aufzubacken. Sie werden in kompakter Form angeliefert, benötigen nicht viel Platz und sind häufig als Schüttware schnell auf dekorative Art präsentierbar. Hier eignen sich Containeranlagen.

Für einen Imbiss kann Verkaufspavillon die vorteilhaftere Wahl sein. Hinzu kommt, dass Imbisscontainer oder eine Containerbar ohne Probleme ihren Standort wechseln können. Typische Einsatzorte sind Industrie- und Gewerbegebiete, in denen die Imbisseinrichtungen mit Sitzgelegenheiten und Standtischen den Arbeitspausenbesuchern eine beliebte Versorgungsmöglichkeit bieten. Andere typische für den dauerhaften Einsatz angeschaffte Verkaufscontainer kommen bei Gewerben mit großem Außenplatzbedarf wie dem Autohandel und in Gärtnereien zum Einsatz.

Typische temporäre Einsatzarten

Klassische Einsatzorte für Saisonware finden sich in der Landwirtschaft beispielsweise als Hofladen. Gemüse und Obst werden im Reifestadium vor Ort angeboten. Erdbeeren und Spargel sind für diesen Verkauf typische Produkte, aber auch Sonnenblumen und Rhabarber zählen dazu. Die jeweilige Verkaufssaison dauert nur wenige Wochen. Wenn Märkte beschickt werden, sind meist auf- und abbaubare Verkaufsstände gefragt. Beliebt und auf nahezu jedem Markt zu finden ist der Verkaufspavillon aus Holz. Bei länger dauernden Veranstaltungen wie Weihnachts- und Ostermärkten muss der temporär erzielte Umsatz Auskunft über die Frage geben, ob gekaufte oder gemietete Container die wirtschaftlichere Lösung sind. Nicht übersehen werden darf dabei der Vorteil, unverderbliche Waren wie Kunsthandwerk in einem abgestellten Kaufcontainer lagern zu können.

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