Mikrohaus: Preise, Hersteller und Anbieter im Vergleich

Als Mikrohaus gelten Gebäude, dessen Wohnfläche unter dem Durchschnitt von 140 qm liegt. Grundsätzlich handelt es sich bei dem Begriff Mikrohaus um eine recht allgemeine Bezeichnung, der als Oberbegriff für viele verschiedene Arten von Minihäusern dient.

Um ein Gefühl für das Kleinhaus-Segment zu geben, hier zunächst eine Übersicht verschiedener Modelle unterschiedlicher Hersteller. Es handelt sich um schlüsselfertige Häuser mit einer Wohnfläche von bis zu 100 Quadratmetern. Weitere Informationen zum Hersteller, dem Grundriss und der Ausstattung erhalten Sie durch einen Klick auf das jeweilige Objekt. 

Beispiele für Kleinhäuser

Grundsätzlich lässt sich in der Baubranche aktuell der Trend zum Downsizing, dem Gesundschrumpfen, ausmachen. Kleinhäuser sind im Trend. Gerade in Ballungsräumen ist Wohnraum kaum bezahlbar. Wer auf ein Eigenheim dennoch nicht verzichten möchte, entscheidet sich immer häufiger für ein Mikrohaus. Doch auch aus ökologischen Gesichtspunkten macht der Verzicht auf unnötige Wohnfläche Sinn. Ob Containerhaus, Modulhaus oder Tiny House – Die Erscheinungsform von Mikrohäusern ist vielfältig. 

Mikrohaus

Übrigens: Auch Mikrohäuser benötigen eine Baugenehmigung. Ab welchen Maßen genau eine Genehmigung von der zuständigen Behörde Pflicht ist, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. Bis auf sehr kleine Modelle sollte eine solche jedoch in der Regel erforderlich sein.

Welches Mikrohaus ist das passende?

Welches Mikrohaus das richtige ist, hängt von dem individuellen Bedarf seiner Bewohner ab. Grundsätzlich lassen sich folgende Arten unterscheiden:

  • Modulhaus: Dabei handelt es sich um Häuser, die sich dem Bedarf ihrer Eigentümer flexibel anpassen. Einzelne Raummodule lassen sich an- und wieder abbauen. Typisches Beispiel ist die Geburt eines Kindes, bei der sich das Kinderzimmer einfach als zusätzliches Modul an andocken lässt. Dieses Mikrohaus eignet sich gerade für Eigentümer mit flexiblen Lebensentwürfen, die sich Optionen offen halten möchten.
  • Mobilheim: Diese Art von mobilen Mikrohäusern prägen Siedlungen für Wochenendhäuser und Campingplätze. Sie können mittels eines Lastkraftwagens den Standort wechseln. Sind jedoch nicht derart mobil, dass sie sich für einen permanenten Standortwechsel eignen.
  • Tiny Houses: Darin unterscheiden sich Tiny Houses. Dabei handelt es sich um Kleinsthäuser auf Rädern, die gemäß einem Anhänger hinter einen Pkw gehängt werden können. Diese bestehen in der Regel aus Holz und sind nicht größer als 15 bis 18 qm. Dabei finden sie auch als Small Houses Bezeichnung.
  • Containerhaus: Ursprünglich dienten ausrangierte Schiffscontainer als Grundlage für Wohncontainer. Diese haben den Vorteil, dass sie sich einfach transportieren lassen. Gleichzeitig besteht in der Verwertung alter Container als Wohnfläche eine ressourcenschonende Möglichkeit, neue Wohnfläche zu schaffen.
    Hinzu kommen verschiedene Mischformen aus den hier genannten Mikrohaus Formen.

Preise

So unterschiedlich wie die verschiedenen Arten von Mikrohäusern, so unterschiedlich gestalten sich die Preise. Die folgenden Angaben zu den Kosten können deshalb nur als erste Orientierungshilfe verstanden werden. Die Preise beziehen sich dabei auf schlüsselfertige Objekte ohne Lieferung.

  • Tiny House (15 qm): Ab 30.000 Euro
  • Modulhaus (100 qm): Ab 200.000 Euro
  • Mobilheim (30 qm): Ab 60.000 Euro
  • Containerhaus (80 qm): Ab 140.000 Euro

Die Nachfrage nach kleinen Häusern ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Entsprechend wächst auch das Angebot. Comobau macht den Markt transparent und vergleicht verschiedene Arten von Kleinhäusern unabhängig und herstellerneutral. Einfach die gewünschte Kategorie auswählen und Ihr Traum Mikrohaus finden.

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